… Erneuerung braucht Prozesse

Wem die neuen LIVT Programme nutzen

Im Zuge der gewaltigen Transformationsprozesse, die die deutschsprachige Kirchenwelt massiv prägen, suchen immer mehr Verantwortliche positive Vorbilder im weltkirchlichen Kontext. Eine weise Haltung, denn innovative Menschen sagen immer: Alles hat damit begonnen, dass ich bereit war, von anderen und besseren zu lernen!
So gibt es katholische Diözesen oder evangelische Landeskirchen, die sich von der „mission shaped church“ in England inspirieren lassen, von der lokalen Kirchenentwicklung auf den Philippinen oder in Afrika, von Divine Renovation aus Halifax oder von der Rebuilt-Bewegung aus Baltimore, um nur einige Beispiele zu nennen.

Die Forschungen von Pastoralinnovation zeigen, dass bei allen diesen „benchmarks“ Gemeinsamkeiten feststellbar sind, die offensichtlich unabhängig von lokalen Besonderheiten und kulturellen Merkmalen für geistliche Erneuerung, lebendiges Wachstum und neue Früchte relevant sind. Diese Tatsache hat auch die „Natürliche Gemeindeentwicklung“ zu Recht betont.
Zugleich braucht nachhaltige, auch personenunabhängige Erneuerung nicht nur motivierende Einzelveranstaltungen, sondern systematische Prozesse. So können Pfarreien und Gemeinden zu lernenden Systemen werden. So können Verantwortliche sich lösen von der Versuchung, Modelle nachzuahmen und beginnen, die von Gott geschenkten Wachstumsprinzipien ernstzunehmen und auf ihren jeweiligen Kontext anzuwenden. So kann man das letztlich destruktive Denken in „Silos“ zugunsten einer gesamtheitlichen Sichtweise von Kirche aufgeben.

Bücher, Zeugnisse und Konferenzen können wachrütteln und motivieren. Das ist sehr gut. Doch wie geht es dann konkret weiter? Versickert die Motivation im Treibsand des ständigen Zu-viel, Zu-schnell und Zu-laut des pastoralen Alltags? Die speziell entwickelten LIVT Programme bieten motivierten Menschen dreijährige Prozesse, die durch geistliche Fundierung, fachliche Expertise und praktische Werkzeuge eine bewährte Grundlage für nachhaltige Vitalisierung bewirken.

Anschauungsbeispiel

In der Diözese Graz-Seckau und in der Erzdiözese Salzburg fanden die ersten dreijährigen Kurse statt. Die dabei gemachten Erfahrungen waren so ermutigend, dass wir daraus in Kooperation mit der MDG Medien-Dienstleistung GmbH der deutschen Bischofskonferenz die LIVT Programme entwickelt haben. Sie richten sich an alle Gemeinden, die bereit sind, langfristig an sich zu arbeiten, egal, wodurch sie motiviert wurden. Ziel ist eine neue Kultur, die Kirchenferne zur Jüngerschaft motiviert, die Frohe Botschaft in allen gesellschaftlichen Bereichen erfahrbar macht und so die missionarische Umgestaltung der Kirche konkretisiert.
LIVT gibt es für Einzelpfarren vor Ort, als Gruppenkurs mehrerer Gemeinden und auch als Einzelkurs für Pfarrverbände bzw. neue größere Einheiten vor Ort. Interessierte können sich bei Erlebnistagen oder durch LIVT:Punktuell ein Bild machen.

Infos unter livt.eu und kontakt@pastoralinnovation.org

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