Strategisch innovieren


Die radikalen Veränderungsprozesse in Gesellschaft und Kirche erfordern in erster Linie nicht mehr oder perfektere Aktivitäten, sondern ein neues Denken – eine echte Metanoia. Dieses Denken geht radikal von den angestrebten Wirkungen, Ergebnissen oder biblisch gesagt „Früchten“ aus. Erst wenn das geklärt ist, macht es Sinn, den Weg dazu zu überlegen und zu planen. Das betrifft sowohl pastorale Standardsituationen in Pfarren und kategorialen Einrichtungen als auch große Initiativen auf diözesaner Ebene oder bei großen kirchlichen Trägern.

Kurz gesagt, ist es die konstruktive Verbindung einer begeisternden Vision mit einer effizienten Strategie, die sich hinter allen innovativen und erfolgreichen Kirchen in völlig unterschiedlichen Ausformungen zeigt. Mit PASTORALINNOVATION unterstützen wir  solche strategisch-innovativen Prozesse mit einem speziell konzipierten und hocheffizienten Strategieprozess.

Mögliche Schwerpunkte:

• Strategische Neuausrichtung in Veränderungsprozessen: Wozu gibt es uns? Wem sind wir dienlich? Wie kommt durch unser Tun die Frohe Botschaft in heutigen Kontexten zum Leuchten?
• Fokussierung, um mehr Wirkung mit weniger Aufwand zu erzielen: Der Sinn eines Obstbaumschnittes ist nicht, dass der Baum kleiner wird, sondern fruchtbarer. Oft genügt ein genaues externes Hinschauen, um bestehende Pläne wirkungsvoller zu machen!
• Verbesserung der internen Motivationskultur: Dass Motivation und Frustration durch unterschiedliche Faktoren bedingt sind, hat bereits Frederic Herzberg erforscht. Umgesetzt ist es aber in vielen Organisationen nicht. Innovationen müssen den ganzen Menschen ansprechen: Hirn, Herz und Hand. Und sie brauchen einen guten Humus, also geeignete Rahmenbedingungen. Daran kann man Schritt für Schritt arbeiten.
• Entwicklung neuer Strategien für die angestrebten Zielgruppen oder Milieus: Unsere Programme helfen, nicht nur FÜR, sondern MIT betroffenen Menschen und Gruppen Neues zu entwickeln. Denn der Geist weht, wo er will!

Welche Ergebnisse streben wir an?

Die vorhandenen Ressourcen werden effizienter genutzt. Mitarbeiter sind motivierter, weil erfolgreicher. Sie fühlen sich nicht mehr wie auf einer schiefen Ebene, sondern sind stolz auf ihre Kirche. Das Image in Medien und Gesellschaft verbessert sich. Die Kirche wird wieder als relevanter Partner in schwierigen Veränderungsprozessen wahrgenommen.

Strategisch innovieren zahlt sich aus, weil der gleiche Aufwand an Engagement, Motivation und Geld zu messbar stärkeren Wirkungen führen wird. Größerer Zuspruch, verbesserte Auslastung und verstärktes Engagement werden sowohl zentrale pastorale Qualitäten als auch wirtschaftliche Zahlen nachhaltig verbessern.

Referenzen (auszugsweise):
  • Strategische Beratung zur Missbrauchskrise bei der Generalvikarekonferenz als Vorbereitung für die Frühjahrstagung der Österreichischen Bischofskonferenz (Ende Februar 2010)
  • Workshop mit den Öffentlichkeitsarbeits-Verantwortlichen aller Diözesen und dem Medienreferat der Österreichischen Bischofskonferenz zur medialen Begleitung des „Jahr des Glaubens“ (durchgeführt Anfang 2012)
  • AKTION GLAUBE mit kreativer Gestaltung, inhaltlicher Konzeption, beteiligendem Rahmen und professionell-kooperativer Durchführung – österreichweit in der Fastenzeit 2013
    Strategischer und pastoraltheologischer Check des Programms zum 50 Jahr-Jubiläum der Diözese Innsbruck (durchgeführt im Sommer 2013)
  • Strategiecheck für die Parlamentarische Bürgerinitiative der AKTION LEBEN zur Erfassung von Zahlen und Motiven zum Schwangerschaftsabbruch in Österreich im Frühjahr 2014 (durchgeführt im Herbst 2013)
  • Strategieprozess von 2015-2017 im Haus der Frauen, Erholungs- und Bildungszentrum der Diözese Graz-Seckau
  • Strategieprozess im Spectrum Kirche – Exerzitien- und Bildungshaus auf Mariahilf ab 2016