Pastoralinnovation als „Social Business“

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PASTORALINNOVATION arbeitet wie ein herkömmliches Unternehmen. Ziel ist jedoch nicht Gewinnmaximierung, sondern die Vision, in christlichem Geist Probleme vorwiegend in kirchlichen Organisationen zu lösen. Die Strategie, um diese Vision zu verlebendigen, lautet: Innovation fördern!

Wie ein Unternehmen erwirtschaftet PASTORALINNOVATION die notwendigen Mittel eigenständig. Dies erfolgt in erster Linie durch Kursbeiträge, Verkauf von Materialien zur Förderung von Innovation in Kirchen, aber auch durch ehrenamtliche Beiträge und Kostenteilungen mit Partnern. Gewinne werden konsequent und transparent in den weiteren Ausbau von PASTORALINNOVATION investiert.

Die Veranstaltungen von PASTORALINNOVATION kosten in der Regel naturgemäß mehr als subventionierte Angebote, sind aber im Marktvergleich durch sparsame und effiziente Gebarung wesentlich günstiger.

„Wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Lohn!“ (Lukas 10,7) – alle MitarbeiterInnen, die damit ihren Lebensbedarf verdienen, werden angemessen bezahlt.

Zudem ist ein Fonds angedacht, um innovationsbereite Menschen finanziell unterstützen zu können, die sich trotz sparsamer und effizienter Gebarung die Angebote von PASTORALINNOVATION nicht leisten können.

Ziele von Pastoralinnovation

Der Begriff PASTORALINNOVATION verbindet die Begriffe Pastoral und Innovation: Pastoral bezeichnet im II. Vatikanischen Konzil das gesamte Handeln der Kirche, ob territorial oder kategorial, ob durch Mitglieder des Weihestandes oder durch „Laien“, ob in kirchlicher Trägerschaft oder in säkularen Handlungsorten, und das in vielfältiger konfessioneller Entfaltung.

Innovation können Initiativen sein, durch welche Menschen aus unterschiedlichsten Milieus und Kulturen die Frohe Botschaft für ihr Leben entdecken. Innovationen sind mehr als neue Ideen. Denn innovativ sind erfolgreich umgesetzte neue Ideen. Erfolgreich im biblischen Sinne meint lebensfördernd und lebensspendend angesichts vieler Todesbedrohungen. Nicht schöne Bäume zählen, sondern „Früchte“.

Hintergrund: Statistisch erreichen ca. 10% aller guten Ideen den Status der Umsetzung, von diesen scheitern dann noch einmal 90%. D.h.: nur eine von hundert guten Ideen schafft es zur tatsächlichen Innovation.

Die Frage ist: Wie kann dem Hl. Geist als Innovator heute „ein Landeplatz bereitet“ werden? Und zwar nicht nur dort, wo High Performer tätig sind oder außergewöhnliche Umstände herrschen, sondern in ganz „normalen“ Pfarren, Bewegungen, Orden oder Einrichtungen mit durchschnittlich begabten Menschen und allen Freuden, Sorgen und Problemen, die kirchliche Praxis heute kennzeichnen.

Wie können innovative Ansätze pastoraler Arbeit aussehen, die Menschen unterschiedlichster Einstellungen, Milieus und Kulturen für die Botschaft Jesu interessieren und begeistern und im Sinne biblischer Optionen auf die konkreten gesellschaftlichen Entwicklungen auf lokaler und globaler Ebene eingehen?

Gott sei Dank gewinnt diese Frage derzeit an Dynamik. Immer mehr kirchlich Verantwortliche erkennen, dass vieles nicht so weitergehen kann wie bisher, weil sich die Rahmenbedingungen radikal verändern. Viele sehen auch, dass enormes Innovationspotenzial brach liegt.

Tradition oder Kirchenrecht dürfen nicht als Ausrede dienen, sondern es gilt, Spielräume wahrzunehmen und kreativ zu nutzen, damit die Frohe Botschaft heute erfahrbar wird.

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Formal arbeite ich als Gründer von PASTORALINNOVATION als Unternehmensberater nach dem österreichischen Gewerberecht und bin international und überkonfessionell tätig.

Ich freue mich über Ihr Interesse, Ihre Kreativität und Inspiration und danke für alle begonnenen Kooperationen und Gebete!

Dr. Georg PLANK