Ihre Geschichte

Wo und wann haben Sie „Landeplätze des Heiligen Geistes“ erlebt? Erzählen Sie Ihre Geschichte und helfen Sie anderen Menschen, selber innovativ tätig zu werden!

7 Kommentare zu “Ihre Geschichte
  1. Josef Rupert Steinbacher sagt:

    Liebe Christen/Innen, in den 60er Jahren übernahm ich in meiner Tiroler Heimatgemeinde (Diözese Salzburg) als Mitglied der Aktion 365 das KBW. Das war noch in der Zeit, als unser betagter, kranker Pfarrer kaum Kontakt zu den Gläubigen hatte, so wie ich das aus meiner Ministrantenzeit ab 1948 gewohnt war. Der Pfarrhof war für uns eine fest verschlossene Burg. Die 3 Sonntagsmessen waren gut bis sehr gut besucht.
    1969 kam ein junger Pfarrer (2015+) ins Dorf und bat mich, ihm bei der Vorbereitung für die erste PGR-Wahl behilflich zu sein, nachdem er ja in der Gemeinde fremd war. Mit meiner Gattin übernahm ich das gerne und bald war die Kandidatenliste erstellt und die 1.PGR-Wahl geschlagen. Nach einem Monat verließ der erste Stv.Vorsitzende und ich als Nachfolger nach 2 Jahren den PGR. Der junge Pfarrer hatte keine Ahnung, was er mit dem PGR anfangen sollte, nachdem ja der PKR wie eh und je ohne Wahl, also frei berufen zur Verfügung stand.
    In der Zwischenzeit hatten wir 2 weitere Pfarrherren, die sehr bemüht und auch anerkannt und sogar beliebt waren und sind jetzt, seit 2011 bei einem Herrn aus Polen gelandet der als Amtsträger fungiert. Den PGR und das KBW gibt es nach wie vor, sie stören aber den Amtsträger in keiner Weise. Eine einzige Sonntagsmesse ist von 5% bis 10% der Katholiken, inklusive der Schulkinder besucht. Beerdigungen sind meist sehr gut besucht. Meine wiederholten EMail-Anfragen an den Pfarrer und an den PGR, haben in all den Jahren keine einzige Antwort erhalten.
    Seit 2 Jahren bin ich Mitglied im Vorstand der „LAIEN-INITIATIVE für eine Kirche der Zukunft“.

  2. Georg Plank sagt:

    danke liebe Sr. Angela für deine ermutigenden Worte und Dir auch alles Gute und einen frischen Geist!

  3. Ich bin Gott dankbar für die Gaben der Kreativität, die er den Menschen (und manchen besonders viel davon) schenkt und den Menschen bin ich natürlich auch sehr dankbar, die ihre Gaben in den Dienst der Frohbotschaft stellen und sich vom Hl. Geist immer aufs neue befruchten lassen!
    Ich hoffe, wenn ich in meinen Erinnerungen forsche, dass mir auch eine Geschichte zum Erzählen einfällt!
    Liebe Grüße und viel Segen zu dieser so originellen Arbeit. Ich bin so froh, nun Einblick bekommen zu haben, denn ich war schon immer neugierig, was Georg Plank anstellen wird!

  4. Georg Plank sagt:

    „Innovation in Nonprofit-Organisationen“
    Workshop am 26. Februar 2014 mit Laura BONO am Kompetenzzentrum für Nonprofit Organisationen und Social Entrepreneurship der WU-Wien

    THEMA:
    Wie könnte die Kirche für junge Frauen attraktiver werden?

    METHODE:
    Phantasie-Brainstorming
    Die Frage (s.o.) wird in eine Metapher, eine Geschichte oder ein Bild gekleidet und so verfremdet. Dieses Bild wird von einer Partnergruppe genutzt, um Assoziationen dazu zu sammeln – die eigentliche Frage ist dieser Gruppe nicht bekannt.
    Dann nutzt die Frage-Gruppe die Assoziationen, um ihrerseits Ideen für Antworten, Lösungen oder Ideenansätze zur ursprünglichen Frage zu entwickeln.

    ERGEBNISSE:
    auf das Ambiente achten – welche Ästhetik spricht junge Frauen positiv an?
    an ihren Fragen, Problemen, Lebenswelten ansetzen
    spielerische, kreative und erlebnisorientierte Zugänge und Methoden anbieten, die alle Sinne ansprechen
    Musik als Brücke und Ausdrucksmöglichkeit nutzen
    Selbstgestaltung ermöglichen statt (gut gemeint) alles vorzugeben
    Raum für eigene Ideen schaffen und unterstützen, diese auch zu verwirklichen
    Spontaneität fördern, auf aktuelle Themen eingehen
    Entfremdung und Fremdbestimmung konkret entgegenwirken: Kirche der Frauen statt „Kirche für die Frauen“
    weniger dogmatisch sein, nicht vereinnahmen, nicht paternalistisch daherkommen
    Überlegen: Wie kann ein Gefühl des „Willkommen-Seins“ entstehen?
    „hinausgehen“ in die Lebenswelten junger Frauen – kennt Kirche die überhaupt?
    spannende Frauenstories aus Bibel, Geschichte und Gegenwart aufbereiten, vgl. den Film „die große Reise“ oder feministische Bibellektüre …
    die Vielfalt von „Kirche“ nutzen für maßgeschneiderte Angebote
    diese Vielfalt auch besser sichtbar machen und kommunizieren (Kirche ist viel mehr als Papst, Bischöfe und Pfarrer!)
    das „Heil“ bzw. die „Frohe Botschaft“ ins Leben junger Frauen übersetzen, vermitteln bzw. gemeinsam entdecken
    Thema „Spiritualität“ in den Mittelpunkt stellen, nicht Kirche oder kirchliche Traditionen, und das Positive, Lebensnahe und Hilfreiche daran aufzeigen und erlebbar machen – Kirche ist nicht gleich Religion oder Glaube (Assoziation: Sagrada familia in Barcelona)
    weitere Themen: Sinnfindung, Orientierung, Werte statt materieller Überfluss, Schönheit …
    wer könnten mögliche Vorbilder für junge Frauen heute sein?
    das Weiheamt für Frauen öffnen
    Kontroversen zulassen, aushalten, nutzen!
    lösungsorientierte Angebote entwickeln
    Austausch von Frauen fördern, die sich an unterschiedlichen Orten der Kirche engagieren
    globales Benchmarking betreiben, horizontale Kommunikation fördern, u.a. durch social networks, Begegnungsreisen etc.
    Lust machen zum Kundschaften, Schnuppern, Ausprobieren und Experimentieren – ohne „Kaufzwang“
    an die Wurzel gehen: Was sind die eigentlichen mystischen Botschaften? Welche Traditionen quer durch alle Religionen werden da besonders von Frauen geprägt, gelebt und über Jahrtausende weitergegeben?
    anregende Literatur einbinden: die Bibel nach BIFF, Gott bewahre, Frauenliteratur etc.

    und das war die Metapher, mit denen die Partnergruppe gearbeitet hat:
    „Wie schaffe ich es, dass Kinder gerne Gemüse essen?“

  5. Lieber Georg,

    Habe gerade den Artikel im diösezesanen Wochenspielel KW 8 gelesen. Finde ich super, ich bin über die ÖSM in Graz zum Glauben gekommen, habe im katholischen wiener Fernkurs die katholische Kirche neu entdeckt und Barbara und ich sind nun schlußendlich doch bei den Bundfamilien Schönstatts gelandet. Während meines Studiums habe ich viel über die amerikanischen Gemeinden gelesen und in meiner Seminararbeit über die Briefe an einen Bischof geschrieben “ Die neue Gemeinde “ bei Mag. Fichtenbauer. Ist nun schon 20 Jahre her und von solchen Innovationen geträumt und unserer „verrosteten Pfarre“ geschmachtet. Super, nur momentan fällt mir mit 6 Kindern 2 Ordinationen und einer Hausapotheke, und anderen Funktionen im Bezirk Weiz die Zeit und Energie. Ich wünsche Dir von Herzen viel Segen vom Heiligen Geist für diese innovative Aufgabe. Die Menschen suchen viel in der Esoterik etc. und sehen nicht welche Schätze im Christentum liegen. Freunde von mir arbeiten im Counselling im Elija House Austria mit Jon und Paula Sandford in Pitten. Faszinierend wie das Wort Gottes in die Seele dringt. Alles verborgene Schätze, für die wir kein Forum haben. Ich denke all diesen Aufbrüchen ein Forum zu geben ist schon eine faszinierende Aufgabe. Halleluja !
    Fritz

  6. wenn dr Enkel mit dem Opa …
    … über das Beten sprechen will, bedarf es der Hermeneutik …

    Grüß Gott!

    „Chillen mit Gott ist megageil!“ – die gefühlsbetonte Feststellung des Enkels Opa gegenüber.
    Dieser kann nun behaupten, über dieses Thema mit dem Enkel nicht reden zu können,
    oder beide begeben sich auf eine hermeneutische Entdeckungsreise …
    „GEIL“ bedeutet für die beiden etwas grundverschiedenes; Opa ist peinlich berührt, weil er darin eine Versuchung wittert, der Enkel drückt damit ein höchstmögliches Glücksgefühl aus.
    Aber was hat Versuchung mit Glück zu tun?
    Schon ist der gemeinsame Ansatz gefunden: Die Versuchung kann als EINLADUNG gesehen werden, Gottes Hilfe in Anspruch zu nehmen, um nicht etwas zu tun, was uns von Seiner Liebe entfernt.
    Da ist nun von beiden eine große Portion Vertrauensvorschuß gefordert – Gott zuzutrauen, dass er unser Bitten hört!
    Das Gespräch mit Gott und meinem persönlichen Schutzengel darf natürlich auch Dankbarkeit und Lob ausdrücken; das ist ohnehin die Folge, wenn wir die Hilfe von oben in der Versuchung erlebt haben …
    Darf nun der Opa seine Darstellung aus der Erfahrung von Jahrzehnten (siehe Link) dem Enkel zumuten?
    http://www.kathtube.at/player.php?id=33952

    Danke! Gebhard Blesl

  7. Georg Plank sagt:

    Was machen Sie eigentlich am liebsten?

    „Was machen Sie eigentlich am liebsten?“ fragte Katharina Herrn Fuchs und nahm einen Schluck vom Kaffee, den er ihr freundlicherweise angeboten hatte. Sie war für die Firmvorbereitung der Pfarre Edelskirchen zuständig und hatte sich vorgenommen, alle Firmfamilien zu besuchen. Manche hatten bei dieser Ankün-digung beim Elternabend zurückhaltend reagiert. Sollte etwa überprüft werden, wie katholisch sie waren? „Ich spiele gerne Tischtennis. Das ist ein toller Aus-gleich zu meinem Bürojob. Aber leider geht das im Winter nicht, weil in unserer Wohnung kein Platz für einen Tisch ist“, antwortete Herr Fuchs. „Warum fragen Sie?“
    Katharina lächelte: „Weil ich es offen gesagt toll fände, wenn Sie bereit wären, ihr Hobby ab und zu mit anderen zu teilen.“ Überrascht lehnte sich Herr Fuchs nach vor und runzelte die Stirn. „Wir haben zufälligerweise einen Tischtennistisch im Keller des Pfarrzentrums, aber keiner macht etwas damit. Was halten Sie da-von, wenn wir einmal probeweise alle 14 Tage Jugendliche zum Spielen einladen. Sie wären sicher ein guter Trainer, oder?“
    Drei Monate später fand das erste internationale Tischtennisturnier der Pfarre Edelskirchen statt. Denn eigenartigerweise hatten vorwiegend Teenager aus Migrantenfamilien Lust gehabt, die Kunst mit dem leichtesten Ball der Welt zu erlernen. Türkei, Serbien, Nigeria, Ägypten und Österreich kämpften um die Preise, die Herr Fuchs vom Sportgeschäft als Sponsoring bekommen hatte.

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