Programm PfinXten 2016

 

Hier die Vorträge von Chris Wesley als Download:

Chris Wesley

 

Wesley_Leading Through Conflict

Wesley_Imperfect Leadership

 

 

 

 

Button Spirit bewirkt Kühnheit

Wollen Sie einen Unterschied machen?

PfinXten heißt Führungs- und Nachwuchskräfte sowohl im kirchlichen Bereich als auch in wertebasierten Organisationen herzlich willkommen. Es ist das erste Innovationsforum, das „dem Heiligen Geist einen Landeplatz bereiten“ will – der lebendigen Kraft Gottes, die aus Enge und Ängsten befreit, Verständnis trotz aller Unterschiede und Konflikte ermöglicht und zu kreativem, ja KÜHNEM Handeln angesichts aktueller Herausforderungen inspiriert.

Dieser Geist weht „wo er will“ (Joh 3,8). Er wirkt kühn. Er bewegt Menschen, etwas zu bewegen in Kirche und v.a. auch in einer Gesellschaft, die christlich motiviertes Engagement dringend benötigt. Jeder und jede kann einen Unterschied machen mit den Fähigkeiten, die ihnen als Gabe und Aufgabe anvertraut sind.

Noch stärker als 2015 sollen die Erfahrungen und die Expertise der einzelnen TeilnehmerInnen für alle fruchtbar werden. Nach dem biblischen Prinzip „5 Brote – 2 Fische“ sollen alle satt werden.

Als Key-note Sprecher wurden wieder Menschen eingeladen, die auf dem Weg von Ideen zur Umsetzung zu Früchten bereits Ernteerfahrungen gemacht haben und die bereit sind, diese mit allen zu teilen. Es sind glaubwürdige Vorbilder, die jeden und jede motivieren werden. Niemand soll ohne konkrete nächste Schritte in sein oder ihr Arbeitsfeld zurückkehren. Willkommen!

 

Mittwoch, 18. Mai 2016

17.00 Uhr: Eröffnung im stimmungsvollen Ambiente des Stiftes

Ob Sie zum ersten Mal dabei sind oder bereits 2015 PfinXten erlebt haben: Diese Startveranstaltung vermittelt gleich zu Beginn, was den erfrischenden Mix dieses neuen Formates ausmacht. Neue Menschen kennen lernen, miteinander und mit Gott ins Gespräch kommen, Singen und Schweigen, Genießen und Nachdenken – all dies schafft Distanz zum Alltag und öffnet Herz und Hirn für Neues.

Dabei werden Sie kulinarisch verwöhnt vom Stift St. Georgen und geistig inspiriert durch Impulse von Bischof Alois Schwarz, Pastoralinnovator Georg Plank und erfolgreichen InnovatorInnen aus dem In- und Ausland, aus Kirche und Wirtschaft, Caritas und Kultur.

 

Donnerstag, 19. Mai 2016:

7.30 Uhr: Hl. Messe oder Morgenlob in der Stiftskapelle

9.00 Uhr: Einstimmung ins Thema „Spirit bewirkt Kühnheit“

Key-Note Sprecher Chris Wesley, Church of the Nativity, Baltimore, Autor von „Rebuilding Youth Ministry“: Embracing Conflict And Change – Sag „Ja“ zu Konflikt und Veränderung

Vortrag mit Übersetzung

Chris WesleyChange is inevitable and it’s not always easy.  Whether you are looking to change your life or society you need to know how to embrace the conflict, temptations and pitfalls that ensue. In “Embracing Conflict and Change” Chris Wesley provides inspiration and steps every person passionate about their faith can take.

Mehr Infos gibt es hier.

und unter http://churchnativity.tv/ 

 

Ed Bradley

Chris Wesley wird begleitet vom „Stewardship Director“ Ed Bradley

Ed hat jahrelang im Finanzbereich gearbeitet und verantwortet im Team der Church of the Nativity Bereiche wie Finanzen, Verwaltung und den Aufbau des Rebuilt Parish Networks.

Hinweis: Am Samstag, den 21. Mai 2016 wird es im Anschluss an PfinXten in Salzburg mit den beiden USA-Experten Workshops zu den Themen „Innovative Jugendpastoral“ und „Warum Geld eine Glaubenssache ist“ geben. Details finden Sie hier.

 

Key-Note Sprecherin Univ. Prof. Dr.in Hildegard Wustmans, Professorin für Pastoraltheologie an der Katholischen Privatuniversität Linz: Eine Frage des Stils. Christ/in sein in der Welt von heute

Hildegard Wustmans Die Bedeutung der Kirche im Leben von Menschen geht zurück. Kirchliche Vorschriften und Traditionen erscheinen wie aus einer anderen Zeit. Darüber hinaus verlieren die institutionellen Vergemeinschaftungsformen an Anziehungskraft bzw. sind sie nur punktuell attraktiv. Insofern reicht es kirchlicherseits nicht mehr aus, in die bekannten Sozialformen zu investieren. Es geht inzwischen auch darum, sich an fremde Orte zu begeben, achtsam zu sein, zuzuhören, sich anzubieten. Dies bedeutet, dass Christ/innen sich verstärkt damit auseinanderzusetzen haben, „wie sie in der Welt wohnen“ (Maurice Merleau-Ponty) und was in ihrem Lebensstil vom Glauben und von Christus zu entdecken ist.

 

 

11.30 Uhr: Vertiefende Workshops mit Chris Wesley, Hildegard Wustmans und Oliver Schippers

 

14.00 Uhr: Zwei Innovatoren aus der Wirtschaft und aus dem Bereich „Orden“ im Gespräch – hilfreiche Erfahrungen, Diskussion und Austausch mit allen TeilnehmerInnen

 

Robert Kanduth, Gründer von GREENoneTEC: Was ich durch Scheitern und Erfolge gelernt habe

Robert_Kanduth_Greenonetech

„Die Sonne ist unsere nachhaltigste Energiequelle. Damit diese für eine breite Anwenderschicht nutzbar wird, setzen wir mit großindustriell gefertigten thermischen Solarkollektoren technologisch immer wieder neue Maßstäbe – als Pioniere und als Innovatoren.“

Am 24. Oktober 2014 wurde Robert Kanduth in der Kategorie „Green Business“ zum Österreicher des Jahres gekürt. Gewürdigt wurden der unternehmerische Erfolg, das nachhaltige Wirtschaften und die Leistung Kanduths, die  Solarthermie in Österreich aus der Bastlerszene in die Industrialisierung gehoben.

Dieser lange Weg von der kleinen Werkstatt zum größten Produzenten großindustriell gefertigter thermischen Solarkollektoren hat den Pionier und Innovator Robert Kanduth auch persönlich geprägt hat.

Mehr Infos zu GREENoneTECH.

 

KainederFerdinand_p1_2012Mag. Ferdinand Kaineder, Leiter des Medienbüros der Ordensgemeinschaften Österreich: Warum viele aufgeben und andere einen Unterschied machen

Prophetische Erfahrungen eines Pilgers, der als Kommunikationslotse, Theologe, Coach und Local Detective unterwegs ist und dabei in Kirche und Welt Hoffnungspuren entdeckt, von denen alle profitieren können.

Mehr Infos zu Ferdinand Kaineder

bzw. zu den ORDENSGEMEINSCHAFTEN ÖSTERREICH

 

16.00 Uhr: Workshops mit Erfolgsfaktor

Anhand konkreter bereits umgesetzter Beispiele von Innovation lernen alle die Phasen auf dem Weg von einer guten Idee über die Umsetzung zu den erhofften Wirkungen kennen. Sie beginnen dann, erste Schritte zu entwickeln, die sie zu Hause konkret umsetzen können. Ziel ist es, systematisches Innovieren als realistischen Weg für mehr Erfolg zu entdecken und anzuwenden.

Workshopleiter und -Leiterinnen (Stand April 2016)

In den Workshops werden in erster Linie bereits umgesetzte Projekte vorgestellt. So werden die Phasen auf dem Weg von einer guten Idee über die Umsetzung bis zu den erhofften Wirkungen bewusst. Die TeilnehmerInnen können dann erste konkrete Schritte für ihre Handlungsorte entwickeln.

Wenn auch Sie ein innovatives Projekt oder eine zündende Idee präsentieren wollen, setzen Sie sich mit uns in Verbindung:  kontakt@pastoralinnovation.at

Es gibt die Möglichkeit, dies im Rahmen einer Begleitausstellung oder im Rahmen eines weiteren Workshops zu tun

 

Musenbichler Nora_©Sissi FurglerNora Musenbichler, Koordinatorin der Vinziwerke: „Es ist nicht genug zu wissen – man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss auch tun.“ (Johann W. v. Goethe)

„Geht nicht, gibt’s nicht!“ Dieser Leitsatz von Pfarrer Wolfgang Pucher veranlasste die Vinzenzgemeinschaft Eggenberg dazu, 38 Einrichtungen für Menschen in Not in Österreich und im Ausland zu gründen, meistens auf sehr kreative und unkonventionelle Weise. Wie reagieren wir auf die Anforderungen und Nöte der heutigen Zeit? Welchen Herausforderungen müssen wir uns tagtäglich stellen? Wie können wir mit steigender Armut, zunehmender Unsicherheit und sozialem Ungleichgewicht umgehen? Es verlangt sehr viel Kreativität und Innovationsbereitschaft, neue Projekte ins Leben zu rufen, die Inklusion fördern, ein partizipatives Miteinander ermöglichen und die jeden Menschen in seiner Einzigartigkeit annehmen.

So möchte Nora Musenbichler in diesem Workshop dazu ermutigen, miteinander auf die Suche zu gehen, zu überlegen, zu träumen, ohne Wenn und Aber, ohne Grenzen: Wo brennt es den Menschen heute bei uns am meisten unter den Nägeln? Wie könnte unsere Antwort aussehen? Welche Innovationen braucht es heute, um ein soziales und gerechtes Miteinander sicherzustellen?

Mehr Infos über die Vinziwerke gibt es hier.

 

Franz Heidlberger, Berater für Alpha im katholischen Kontext

Der Alpha-Kurs ist einer der effizientesten Glaubenskurse weltweit. Er besteht aus drei Key-Elementen, und läuft über 10 Wochen. Alpha ist eine der „unbedrohlichsten Arten“, den christlichen Glauben darzustellen. Er ist ein Beziehungskurs, der uns einander und Christus vorstellt. Daraus die Frage: Wie würden wir „missioniert“ werden wollen? Aus einer Pfarrgemeinde geboren und für die Pfarrgemeinde weiterentwickelt soll in diesem Workshop der mögliche Ort von ALPHA im „Betrieb“ der Pfarre diskutiert werden.

Mehr Infos zu ALPHA gibt es hier.

 

Hermann Glettler_MG_3431Hermann Glettler, Pfarrer in Graz-St. Andrä und Karlau, designierter Bischofsvikar für Caritas und Evangelisation der Diözese Graz-Seckau: Verkündigung auf neuen Wegen – zwischen Begeisterung und Peinlichkeit

Ob im Dialog mit moderner Kunst oder mit kreativen Straßenaktionen, ob im Kontakt mit den Ärmsten oder in multikulturellen urbanen Kontexten – Hermann Glettler ist ein Experimentator, ein Visionär und zugleich ein Praktiker. In diesem Workshop erzählt er von konkreten Erfahrungen und inspiriert zu eigenen Schritten der Verkündigung heute.

Mehr Infos zur innovativen Pfarre Graz St. Andrä gibt es hier.

 

 

katharina und stefanie brandstätter

Mag.a Stefanie Brandstetter, Referentin für Jugendliturgie bei der Katholischen Jugend Oberösterreich und Mag.a Katharina Brandstetter, Jugendleiterin im Dekanat Steyr: Eventseelsorge – Seelsorge auf Summersplash als nachgehende Jugendarbeit

Seit fünf Jahren gibt es auf der größten Maturareise Europas 24/7 Seelsorge. Kein Scherz. Stefanie und Katharina Brandstetter, zwei Schwestern und Theologinnen erzählen von ihrer Arbeit als Seelsorgerinnen bei Summersplash, wie es dazu kam und was ihre Idee von nachgehender Jugendarbeit ist.

Mehr Infos gibt es hier.

 

Klimapilger in Salzburg, 2015-11-05, Foto: Chris Hofer

Klimapilger in Salzburg, 2015-11-05, Foto: Chris Hofer

Ferdinand Kaineder, Ordensgemeinschaften Österreich:

Überflogen – gelesen – studiert: Das Revolutionäre an LAUDATO SII und die Herausforderungen für alte und neue Orte der Kirchen

Mehr Infos zu Ferdinand Kaineder

bzw. zum KLIMAPILGERN

LAUDATO SI kann man hier lesen

 

 

 

 

 

1512CP Peter GrayPeter William Gray, USA, ist Künstler, Priester, Theologe und Philosoph. Er dissertierte über James Ensor (1860-1949) an der University of California.  Seine künstlerischen Arbeiten sind Teil privater und öffentlicher Sammlungen weltweit. Fremden Kulturen begegnet er mit großer Offenheit und stellt das Verbindende in den Mittelpunkt:

„Es gibt einen fundamentalen Konnex zwischen der Geschichte der Kunst und jener der Theologie. Beide sind von einem spirituellen Ferment getragen. Wenn es keinen Antrieb gibt, Wahrheiten oder Autoritäten zu hinterfragen, übernehmen Illusion und Hübschsein den Platz von Fantasie und Schönheit. Ich habe gelernt, dass die Menschen mehr verbindet als trennt und die universelle Verbindung in Leben, Liebe und Tod liegt.“

 

-> Hinweis: TOGETHER, NOT  ALONE: Am Freitag, den 20. Mai 2016 um  20.00 Uhr wird Peter Wm. Gray im Landhaushof in Graz in einer künstlerischen Performance zu erleben sein.

  • Lesung: Michael Lehofer
  • Musik: Klemens Bittmann

„This will also compliment the reality of our world, the EU changes, the immigration question and our need to make the best with what we have and what can be.  It is our collaboration which will renew the world…..IMAGINE THAT!“ Peter Wm. Gray

Mehr Infos: Kultkultur RichART             Fon: 0650/2012206

 

Mag.a Adelheid Berger, AHS-Lehrerin und Leiterin Frauenliturgie

25 Jahre experimentieren, wagen und entwickeln: Wie kann Liturgie von und mit Frauen konkret Raum gewinnen?

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Mehr Infos zu Frauenliturgie gibt es hier.

 

Maria Knöbl: „Ökologie und Nachhaltigkeit“ als pastoraler Schwerpunkt

Keine Pfarre hat so viele Auszeichungen bekommen wie Dechantskirchen in der Steiermark. Wie wird man eine ökologische Pfarre? Wie kann jede Pfarre anfangen? Die Lehrerin und Aktivistin Maria Knöbl ist eine der treibenden Kräfte hinter dieser echten Erfolgsstory.

Maria Knöbl: „Energiesparen und Umstieg auf erneuerbare Energien waren unser erstes Ziel. Wir haben 2005 die erste pfarreigene Photovoltaikanlage errichtet, um ein Zeichen zu setzen, dass der Umstieg auf erneuerbare Energien das Gebot des 21. Jahrhunderts ist. Seither folgten noch vier weitere. Seit 2014 erzeugen wir mit den pfarreigenen PV-Anlagen fast dreimal so viel Strom wie die pfarrlichen Einrichtungen verbrauchen. Wir beziehen alle Ökostrom und heizen mit Hackschnitzel von den Bauern der Gegend. Damit ersparen wir im Jahr ca. 65 Tonnen C02. Das ist die CO2-Speicherkapazität von 5200 ausgewachsenen Buchen.

Durch Vorträge, Aktionen, Feste und Feiern haben wir versucht, einen Großteil der Pfarrbevölkerung ins ökologische Boot zu holen. Und es zeigt Früchte: 11% der Haushalte im Pfarrgebiet haben eigene PV-Anlagen, 15% der Haushalte sind auf Ökostrom umgestiegen. Medien (ORF, Zeitungen, Pfarrhomepage, usw.) haben unsere Öko-Bemühungen weit über die Grenzen der Pfarre bekannt gemacht. Die pfarrlichen Einrichtungen und der Kindergarten sind seit 2010 EMAS-zertifiziert. Unser Modell: Viele kleine Schritte in Richtung Ökologie und Nachhaltigkeit, konsequent und mit Begeisterung.“

Mehr Infos zur Pfarre Dechantskirchen gibt es hier, speziell unter „Arbeitskreise“.

 

Schippers-Foto

Oliver Schippers, Leiter der Natürlichen Gemeindeentwicklung in Deutschland und Österreich. Neben der Aus- und Weiterbildung von Gemeindeberatern und Gemeindemitarbeitern begleitet er seit über 20 Jahren Gemeinden unterschiedlicher Denominationen und Gemeindeverbände. Dabei geht es immer um das Freisetzen der Kräfte und Energien, mit denen Gott selbst seine Gemeinde baut.

Vielfalt gestalten – Gemeinde bevollmächtigend leiten: Gemeindeleitung ist oftmals der Motor: Von der Idee bis zur Motivation der ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter kommen alle Impulse von hier. Eine bevollmächtigende Leitung wird stärker zu einem „Steuerrad“. Sie nimmt wahr, wofür in der Gemeinde Energie vorhanden ist und bündelt diese, richtet sie auf die gemeinsame Perspektive der Gemeinde aus. Dabei bringt die Leitung scheinbar Widersprüchliches in eine radikale Balance: Führen und Freisetzen.

In diesem Workshop werden die unterschiedlichen „Flügelkräfte“ einer bevollmächtigenden Leitung vorgestellt und ein Prozess vorgestellt, wie man dieses Denken in einer Gemeinde einführt.

Mehr Infos zur Natürlichen Gemeindeentwicklung gibt es hier.

 

Johannes Seidel.

Johannes Seidel: Pfarrzellen: Evangelisieren durch Dienen –  Geistliche Kleingruppen – Ein Weg der Wandlung für die Pfarre 

Nach dem Studium der Theologie und Philosophie in München und Paris und der Tätigkeit in Unternehmensberatungen ist Seidel seit 2004 Koordinator für Alpha in katholischem Kontext in Österreich und Deutschland, außerdem Referent beim Aufbau der Pfarrzellen in Bayern und der Steiermark.

Wie kann die Kirche der Gegenwart ihren Auftrag erfüllen? Wie können Pfarren auf den Impuls des Konzils antworten, mit den Menschen unserer Zeit in einen fruchtbaren Austausch treten? Haben Evangelii Nuntiandi und Evangelii Gaudium eine konkrete Auswirkung die Struktur und das Zusammenleben in unsereren Pfarren? Ausgehend von den Pfarrzellen in Mailand und Erfahrungen in Bayern und der Steiermark sollen die Grundlagen der inzwischen weltweit verbreiteten Evangelisations-Pfarrzellen dargestellt werden. Warum? Woher kommen sie? Bedeutung für die Pfarre? Wie beginnen? Welches Entwickungspotiential haben sie?

Ausgehend von Mailand und Erfahrungen in Bayern und der Steiermark stellt Seidel die Grundlagen der weltweit verbreiteten Evangelisations-Pfarrzellen dar.

Mehr Infos zu PFARRZELLEN am Beispiel von Graz St. Andrä gibt es hier.

 

18.00 Uhr: Innovatives entdecken, erleben und genießen

Kommt der Prophet nicht zum Berg, …: Da das „magdas Café Bar Restaurant“ gerade voll im Bau ist, kommen die Verantwortlichen aus Klagenfurt und vom Magdas Hotel in Wien zu uns nach St. Georgen

Mit dem „magdas Café Bar Restaurant“ will die Caritas in Kärnten zeigen, dass wirtschaftlicher Erfolg und soziales Handeln kein Widerspruch sind. Die Brisanz des Flüchtlingsthemas ist Auslöser für das geplante magdas Lokal. Im Vordergrund steht konkrete Integrationshilfe für (junge) Flüchtlinge. Das innovative Konzept sieht Spracherwerb und die Vermittlung von Verständnis für die wichtigsten Werte Österreichs vor. Für die oft traumatisierten Menschen wird überdies eine fundierte psychologisch/therapeutische Begleitung geboten.

Ziel ist es, mit diesem Projekt eine Vorbildfunktion zu übernehmen und – mittelfristig – ein Geschäftsmodell für Integrationsarbeit für Institutionen und/oder Unternehmen zu entwickeln. Im Restaurant selbst wird die Gäste gutes Essen, Trinken und Unterhaltung in einer urbanen, angenehmen Atmosphäre erwarten, verbunden mit kulturellem Austausch und Begegnungen.

Die TeilnehmerInnen von PfinXten kommen mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch, tauschen sich über die erfolgsrelevanten Faktoren der Umsetzung aus und genießen zugleich im Stiftshof einen interkulturellen Abend.

 

Freitag, 20. Mai 2016: Vom Tun zum erfolgreichen Umsetzen

7.30 Uhr: Heilige Messe oder Morgenlob in der Stiftskapelle

9.00 Uhr: Key-note speaker Chris Wesley, Director of Student Ministry der Church of the Nativity, Baltimore (mit Übersetzung): Lead Without Perfection – Führen ohne perfekt zu sein                

Vortrag mit Übersetzung

Somewhere we bought the lie that we have to be perfect in order to lead others to Christ.  The truth is we are human, we make mistakes; but, God still wants to use us.  It doesn’t matter who you are, where you are from God has you right where he needs you. In “Lead Without Perfection” Chris Wesley talks about handing our imperfections to God and embracing the strengths He has given us.

Mehr Infos gibt es hier und unter http://churchnativity.tv/ 

 

10.30 Uhr: Intensivworkshop „Die wichtigsten Tipps für erfolgreiches Innovieren“ mit Innovationsprofis

PfinXten erreicht seinen Höhepunkt, wenn die TeilnehmerInnen ihre eigenen Ideen und Projekte mit Innovationsprofis so richtig „durchkneten“ können. Das steigert die Wahrscheinlichkeit, dass vor Ort, in ihrem Alltag, tatsächlich etwas passiert und sich wirklich etwas verändert.

 

Andreas Rehklau

 

Andreas Rehklau

Creative Director

Innolab, Graz

 

 

 

Dorothee Mattheis

Dorothee Mattheis

Organisationsentwicklerin und Strategieberaterin

Frankfurt

 

 

 

 

Heribert Ulbing

 

Heribert und Norbert Ulbing, Ulbingconsulting, Graz      Norbert Ulbing

 

 

Schippers-Foto

 

Oliver Schippers

Institut für natürliche Gemeindeentwicklung, Gießen

 

 

 

13.30 Uhr: Ergebnissicherung, Schlussfolgerungen und Ausblick

mit Unterstützungsmöglichkeiten auf dem Weg zu Früchten, hilfreichen Tools für die Umsetzung, Austauschforum online und einem Ausblick auf PfinXten 2017

15.30 Uhr: Dank und Segensfeier

 

Musik als Quelle der Inspiration und geistlicher Rahmen von PfinXten: Mag. Anton Tauschmann und Team

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Dieses Seminar wird als Green Meeting anhand der Kriterien des Österreichischen Umweltzeichens (Lizenzgeber Kärnten Convention) durchgeführt. Wir möchten Sie auf eine klimaschonende An- und Abreise (Zug oder Mitfahrbörse) sowie auf die Reduktion von Papierressourcen hinweisen. Detaillierte Infos zu Green Meetings, den Zugfahrplan, die Mitfahrbörse und einen CO²-Kompensationsrechner finden Sie auf unseren Web-Seiten unter Kontakt und Umwelt www.bildungshaus.at.

 

Hier finden Sie ab Februar 2016 das Programm als E-Paper.

 

5 Kommentare zu “Programm PfinXten 2016
  1. Josef R. Steinbacher sagt:

    …………….und der Heilige Geist solls richten, was hunderte Jahre verschlafen worden ist.
    Zupacken und Selbst-Tun ist angesagt.
    Vorträge, Aufsätze, Workshops sind vertane Zeit, so lange der Wille zur Reform von oben fehlt.
    Und darauf warten viele Gläubige seit Vatikanum II. vergeblich.

  2. Gerhard Jagenbrein sagt:

    Servus Georg,
    vielen Dank für Deine Initiativen und die Information.
    Ich freue mich schon, auch heuer wieder bei PfinXten dabei sein zu können und sicherlich wieder viel „mitnehmen“ zu können.
    Leider ist es mir bisher nicht gelungen, weitere Menschen dazu zu motivieren.
    Gottes Segen für Dich und Dein Wirken,
    Gerhard

  3. Richard Salvenmoser sagt:

    Richard Salvenmoser
    Ing. A. Gerberstrasse 4 / 6
    6330 Kufstein

    Anmeldung zu PfinXten 2016.

    Bitte um Weiterleitung

    Besten Dank

  4. Michael Patrick Veselka sagt:

    Lieber Georg,

    Nun bin ich dabei deine Angebote zu studieren. Die Veranstaltung in St. Georgen ist ein reichhaltiges Angebot – es beeindruckt mich was alles möglich ist und wäre.
    Hier in der Steiermark glaube ich Du bist Deiner Zeit voraus – vielleicht muss man bissl Geduld mit denen haben, die dieses Angebot nicht kapieren obwohl sie es sehr brauchen könnten. Obwohl ich auf einem anderen Feld arbeite weiss ich, dass nur eine durch Erneuerung veränderte Kirche gesellschaftlich relevant bleiben wird.
    Ich werde wieder mit dir Kontakt aufnehmen – die Pfarre Bärnbach betreffend.
    Liebe Grüße an Dich und Anette
    mike

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